Tara Msellati, floral artist

Tara Msellati, Florale Künstlerin

Wir hatten das große Vergnügen, mit Tara Msellati sowohl bei der Gestaltung eines Pop-up-Stores in der Samaritaine als auch bei der Konzeption einer Schaufensterszenografie für die Nischenparfümerie Jovoy Paris zusammenzuarbeiten.

Ihre botanische Szenografie hat unseren neuen Duft Cèdre Figalia auf eindrucksvolle Weise in Szene gesetzt, eine holzig-vegetale Komposition, die als Ode an die Natur verstanden wird. Mit großer Sensibilität für Materialität und Raum hat Tara die Essenz und den Geist des Duftes mithilfe natürlicher Elemente wie Holz und Pflanzen perfekt eingefangen.

Wir freuen uns sehr, ihre außergewöhnliche Arbeit hier präsentieren zu dürfen und diese besondere, kreative Begegnung mit Ihnen zu teilen.

Können Sie sich in wenigen Worten vorstellen?

Hallo! Ich bin eine junge Mutter und verfüge über acht Jahre Erfahrung in der Blumenbranche. Im Laufe meiner Karriere durfte ich an unterschiedlichsten kreativen Projekten in den Bereichen Luxus, Kunst und Mode mitwirken.

Worin besteht Ihre Arbeit?

Meine Arbeit besteht darin, florale und pflanzliche Installationen zu entwerfen und zu gestalten – in ganz unterschiedlichen Ausdrucksformen und Stilen.

Vom sorgfältigen Auswählen der passenden Blumen und Pflanzen bis hin zur Komposition harmonischer Arrangements verbindet meine Tätigkeit Kreativität, handwerkliches Können und ein feines Gespür für Details.

Ich arbeite eng mit meinen Kundinnen und Kunden zusammen, um ihre Vision zu verstehen und sie durch florales Design zum Leben zu erwecken. Dabei entsteht jedes Projekt als individuelle Übersetzung einer Idee in eine lebendige, natürliche Komposition.

Können Sie uns von Ihrer Zusammenarbeit mit Atelier Materi erzählen?

Ich hatte das Glück, Atelier Materi kennenzulernen, und wir haben sehr schnell festgestellt, dass wir in unseren ästhetischen Vorstellungen und unserer Vision für die Präsentation der außergewöhnlichen Flakons vollkommen übereinstimmen.

Uns verbindet der Wunsch, die Flakons auf eine möglichst sensible und zugleich eindrucksvolle Weise in Szene zu setzen.

Wie ist dieses Display entstanden?

Das Konzept für das Display ist in einem gemeinsamen kreativen Austausch entstanden. Ich hatte zuvor bereits eine Installation realisiert, die dem Team sehr gefallen hat, und wir haben diesen Ansatz als Ausgangspunkt genommen.

Im Mittelpunkt standen natürliche Materialien wie Holz und Pflanzen. Ziel war es, eine visuell harmonische und stimmige Komposition zu schaffen, die die Schönheit dieser Elemente hervorhebt und gleichzeitig den Charakter der Düfte unterstreicht.

Was sind Ihre Inspirationsquellen?

Ich finde Inspiration in vielen unterschiedlichen Welten.

Die lebendigen Farben von Gemälden, die strukturelle Kraft zeitgenössischer Ausstellungen oder auch das erzählerische Potenzial von Filmen können Auslöser für neue Ideen sein. Oft entsteht aus einem einzelnen Eindruck eine ganze Kette von Assoziationen, die sich gegenseitig weiterentwickeln.

Auch meine Träume spielen eine wichtige Rolle in meinem kreativen Prozess. Das Unterbewusstsein eröffnet manchmal überraschende Perspektiven und ungewöhnliche Ideen, die im bewussten Denken so nicht entstehen würden.

Die unendlichen Möglichkeiten des Geistes faszinieren mich dabei immer wieder aufs Neue.

Welche Herausforderungen müssen bei solchen Projekten gemeistert werden?

Die Herausforderungen liegen oft in ganz praktischen, logistischen Aspekten. Besonders die Beschaffung der Materialien kann komplex sein, da Blumen und Pflanzen je nach Jahreszeit sehr unterschiedlich verfügbar sind.

Hinzu kommt, dass jedes Projekt ein hohes Maß an Flexibilität und Improvisation erfordert – abhängig von der jeweiligen räumlichen Situation und den technischen Gegebenheiten vor Ort. Meine Assistenten haben mir deshalb augenzwinkernd den Spitznamen „MacGyver“ gegeben.

Was macht ein solches Display Ihrer Meinung nach erfolgreich?

Der Erfolg eines Displays entsteht für mich durch die harmonische Verbindung natürlicher Farbtöne und die besondere Integration der Pflanzen, die die rohen Betonelemente subtil aufwertet.

Ein zentrales Element ist dabei der schwebende Ast, der den Blick des Betrachters lenkt, zum Innehalten einlädt und Neugier weckt. Es entsteht ein Moment der Aufmerksamkeit, der die Wahrnehmung schärft.

Welches Verhältnis haben Sie zu Parfum?

Ich liebe feine, dezente Düfte.

Seit vielen Jahren trage ich ausschließlich einen Duft von Fragonard, der Orangenblüte als zentrale Note enthält. Dennoch ist es gut möglich, dass ich mich eines Tages für einen anderen Duft entscheide – wer weiß…

Ein letztes Wort?

Vielen Dank an Atelier Materi für all diese wunderbaren Kooperationen!